• HITZE IN DER STADT - Gedicht
    Tornados, Hitze, Wassernot;
    Feuer wüten in Wald und Flur.
    Das Wetter gerät aus dem Lot,
    Klimawandel zieht seine Spur.
    Die Omega-Wetterlage
    macht Sommertage zur Plage.
    Von Meck-Pomm bis nach Baden
    wird die Sonne uns kräftig braten.
    Für die Städter ein Härtetest,
    Tropennächte geben den Rest.
    Der Beton wirkt hier als Therme,
    heizt sich auf und speichert Wärme.
    Die Stadt ist uns lieb und teuer,
    doch zu heiß wird's im Gemäuer,
    wenn Sonne scheint ohn' Unterlass
    und weit und breit kein kühles Nass.
    Die Betonwüste braucht Oasen,
    Wasserstellen und dazu Rasen;
    Bäume, die uns Schatten spenden.
    Die Bodenversiegelung beenden!
    An allen Straßen soll es blüh'n,
    uns're Städte brauchen mehr Grün.
    Wir wollen wandeln durch Alleen,
    das Blätterdach so wunderschön.
    Für Gesundheit und Wohlergeh'n
    sollte Wasser stets bereitsteh'n.
    Das kühle Nass ist Lebensquell,
    für Blut und Kreislauf essenziell.
    Die Stadt, als lebenswerter Ort,
    braucht kluge Ideen immerfort.
    Für Mikroklima und Verkehr
    gilt dies im Sommer um so mehr.
    Rainer Kirmse , Altenburg
    Herzliche Grüße aus Thüringen

  • Hallo Rainer,

    welch schönes Gedicht. Fehlt nur noch die Umsetzung in der Stadtplanung. ;-) Wir drücken die Daumen!

    Einen schönen Sommer
    wünscht das EXCELSIOR Team

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